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Tests und Erfahrungen von mir

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Bubble Tea im Test

Bubble Teas: die süße Versuchung

Hierzulande sind sie vor einigen Monaten wie die Pilze aus dem Boden geschossen: Bubble-Tea-Läden. Selbst bei großen Fast Food-Ketten wird das Modegetränk verkauft. Gern wird der Bubble Tea als leckeres und natürliches Getränk angeboten, dabei steckt wenig Gesundes darin. Die Stiftung Warentest hat den Tee mit dem Bubbles genauer untersucht.

Fast wie Cola

Zucker, künstliche Farb- und Aromastoffe sowie Koffein - das steckt hauptsächlich in den Bubble Teas. Abhängig ist der Anteil von Zucker und Co. vom gewählten Tea, es gibt unzählige Kreationen. Mit Wasser oder Milch und Sirup werden die süßen Getränke angerührt, hinein kommen die bunten Bubbles. Natürliche Geschmacksträger oder gar Früchte fanden die Tester in keinem Getränk, dafür aber Zucker - und das nicht zu knapp.

30 Stück Würfelzucker steckten im Mangomilchtee, das entspricht 90 Gramm Zucker in einem Becher mit 500 Milliliter. 500 Kilokalorien hat der Tea, nicht einmal Cola hat so viel. In den meisten Sorten steckt zudem sehr viel Koffein aufgrund des Tees, der Gehalt kommt dem von Cola gleich. <br />

Künstlich, nicht natürlich

Keine Bananen, Äpfel oder Trauben stecken in den Bubble Teas, nur synthetische Farb- und Aromastoffe. Sie verleihen den Getränken ihre kräftigen Farben und den sehr künstlichen und süßen Geschmack. Aus gesundheitlicher Sicht sehr bedenklich, stehen die Azofarbstoffe Tartrazin-Gelb und Allurarot doch unter Verdacht, bei Kindern Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivität zu fördern. Nicht allein der hohe Zuckergehalt, sondern auch andere Zusatzstoffe sind für Kinder sehr schädlich.

Über die Inhaltsstoffe findet der Verbraucher kaum Informationen, auf den durchsichtigen Plastikbechern stehen keine Inhaltsstoffe. Da Bubble Tea an der Theke als unverpackte Ware verkauft wird, muss der Anbieter lediglich am Verkaufsstand Auskunft geben. Das war bei den Testkäufen der Stiftung Warentest aber selten der Fall.

Das Highlight: die Bubbles

Tapioka, Jellys oder Boba-Perlen sind in jedem Bubble Tea als Topping enthalten. Sie werden durch den dicken Strohhalm aufgesaugt, die Gefahr des Verschluckens ist bei Kleinkindern groß.

Die Tester haben die drei Toppings probiert, waren dabei nicht überzeugt. Die Jellys hatten kaum einen Geschmack, die Tapioka-Perlen waren sehr schleimig und innen sehr mehlig. Die Boba-Perlen lösen sich im Mund auf, zurück bleibt dabei die Geleehülle.

Kurz und knapp – das Fazit

Natürlich ist an Bubble Tea sehr wenig. Das Modegetränk ist eher eine künstliche Zuckerbombe.

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