Tests und Erfahrungen von mir
"Habe ich meine Medikamente heute schon genommen?" Die Antwort auf diese Frage ist einfach, wenn ein Medikamentendosierer verwendet wird. Dieser soll stabil sein und keine scharfen Kanten aufweisen.
Das Prinzip ist einfach: Für jeden Tag gibt es drei oder vier Unterteilungen, in die die Medikamente analog zur Tageszeit, an der sie eingenommen werden sollten, gelegt werden. So hat der Patient stets den Überblick, ob und welche Präparate er sich schon zugeführt hat. Für besonders Vergessliche gibt es sogar eine Pillenbox, die durch einen Alarm auf sich und die darin befindlichen Medikamente aufmerksam macht. Leider weist sie nicht die erforderliche Stabilität auf.
Die Stiftung Warentest hat sich in der Ausgabe 10/2012 mit Medikamentendosierern und deren Stärken und Schwächen beschäftigt. Dabei wurden zehn verschiedene Medikamentendosierer für 1 Woche bewertet, die zumindest vier Tagesunterteilungen hatten. Da sich die praktischen Boxen auch im Alltag beweisen müssen und den Patienten auch auf Reisen begleiten, wurde sogar ein Falltest durchgeführt.
Das Hauptaugenmerk lag jedoch auf der Handhabung: Die Boxen sollen schließlich einfach zu öffnen, zu schließen und zu befüllen sein, auch unter der Prämisse, dass sie hauptsächlich von älteren Menschen verwendet werden. Zusätzlich dazu wurden die Gehäusequalität und die Entnahmesicherheit überprüft und bewertet. Allgemein wurde angemerkt, dass die Hersteller beim Design nicht übermäßig kreativ sind. Weiß -und Blautöne überwiegen, mitunter waren die verschiedenen Wochentage aber auch farblich markiert.
Perfekt war keiner der Dosierer, die Höchstnote war "Gut". Im Test waren folgende Pillenboxen vorne mit dabei:
1.) Medi-7 Medikamentendosierer für 7 Tage (etwa 13,20 Euro)
2.) Anabox 7 Tage Regenbogen (etwa 11,50 Euro)
3.) Tiga-Med Medikamenten-Wochen-Dispenser (etwa 6,50 Euro)