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Tests und Erfahrungen von mir

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Test Matratzen 2011

Matratzen im Test: Träume auf Schäume

Eine gute Matratze fördert einen gesunden und erholsamen Schlaf – wichtig für die Gesundheit und das Wohlergehen. Jede zweite in Deutschland verkaufte Matratze besteht mittlerweile aus Schaumstoff. War ihr Ruf gegenüber der etablierten Federkernmatratze bis vor einigen Jahren noch eher schlecht, greifen rund drei Millionen Bundesbürger pro Jahr beim Kauf einer neuen Schlafunterlage auf eine Schaumstoffmatratze zurück. Die Qualität und der Liegekomfort haben sich enorm verbessert, einen spürbaren Unterschied zwischen den unterschiedlichen Modellen ist kaum noch wahrnehmbar. Das hat auch die Stiftung Warentest in einem aktuellen Bericht festgestellt.

 

Positive Erfahrung

Im September 2011 konnten die Warentester beruhigt während der Arbeit schlafen - 17 Kaltschaummatratzen unterschiedlicher Hersteller hat das unabhängige Prüfinstitut untersucht. Sie wurden auf ihre Haltbarkeit, ihr Schlafklima, aber auch aus dem Gesichtspunkt der Gesundheits- und Umweltbelastung getestet. Die größte Gewichtung fiel aber der Liegeeigenschaften zu, schließlich muss sich eine Matratze ideal den körperlichen Voraussetzungen des Nutzers anpassen und einen erholsamen Schlaf garantieren. Das Fazit fiel grundsätzlich positiv aus. 12 der 17 Testobjekte erhielten das Gesamturteil "Gut", die weiteren fünf Modelle immerhin noch ein "Befriedigend".

 

Günstiger Testsieger

Die Preisspanne bei den Kaltschaummatratzen ist groß - 400 bis 840 Euro kostet die Investition. Erfreulich und schonend für den Geldbeutel: das preiswerteste Modell im Test, die Vitalis Star von Matratzen Concord wurde zum Testsieger gekürt. Einzig die fehlende Angabe zum Härtegrad der Matratze trüb den ansonsten rundum positiven Eindruck der Probanden. Auf dem zweiten Rang folgen zugleich fünf Modelle mit demselben Gesamturteil. Die Breckle LaPur Novum gehört ebenfalls dazu. Ihr Manko trifft auch auf andere Matratzen zu - die Angabe zum Härtegrad ist falsch. Wie die Warentester feststellten, sind fast alle Modelle weicher als bei dem Härtegrad angegeben. Es empfiehlt sich daher, bei dem Kauf einer neuen Matratze ein Umtauschrecht zu vereinbaren. Erweist sich die neue Schlafunterlage nach einigen Nächten als zu weich oder auch zu hart, sollte sie gegen ein passenderes Modell ausgetauscht werden.

Insgesamt waren die Differenzen zwischen den einzelnen Produkten eher gering. Entscheidend könnte in diesem Fall einzig der Kaufpreis sein. Wie das Prüfergebnis eindeutig zeigt, ist es völlig unnötig, mehr als knapp 400 Euro für eine gute Kaltschaummatratze mit einer Größe von 90 mal 200 Zentimeter auszugeben.

 

Unangenehm für die Nase

Einige Matratzen gaben auch nach einigen Tagen in Benutzung noch unangenehme Gerüche frei. Das genannte Produkt von Breckle sowie die ebenfalls gute Röwa dormabell Innova Air S 16 für stolze 800 Euro rochen sogar nach mehr als vier Wochen noch sehr streng. Schuld daran sind aber nicht etwa schädliche Chemikalien, sondern Unachtsamkeiten bei der Fertigung. Die Produkte wurden wohlmöglich nicht richtig gequetscht, wodurch die Gase nicht entweichen konnten. In diesem Fall sollte die Matratze wegen Mangel an der Sache umgetaucht werden.
Gesundheitsschädliche Chemikalien konnte die Stiftung Warentest in keiner der 17 Kaltschaummatratzen nachweisen. Für die eigene Gesundheit geht bei der Nutzung der Schaummatratzen keinerlei Gefahr aus. Der unangenehme Geruch ist einzig für die Nase nicht erfreulich.

 

Was die Werbung verspricht

Die Testergebnisse waren durchweg positiv, mit den Werbeversprechen der Anbieter haperten die Warentester dennoch. Es werden falsche Versprechen gemacht, die eigentlich gar nicht nötig sind. So gibt es beispielsweise keine allergikerfreien Matratzen, gegen Hausstaubmilben helfen schlussendlich nur spezielle Bezüge. Ebenso wenig gibt es atmungsaktive Matratzen und sieben Liegezonen, wie sie von einigen Herstellern versprochen werden, sind auch nötig. Im Kampf um Kunden prahlen die Hersteller mit Lüftungskanälen oder Klimazonen - die Probanden stellen bei den Schlafproben keinerlei Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen fest. 

 

Autor: Nordlicht

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