Tests und Erfahrungen von mir
Große Chemiekonzerne bieten zahlreiche Präparate gegen Schädlinge im Garten an und verharmlosen deren Wirkung auf das menschliche Nervensystem. Die behandelten Pflanzen nehmen die Giftstoffe über die Wurzeln und Blätter auf und wir verzehren sie dann.
Gesundes Gemüse? Nicht, wenn es mit Insektiziden behandelt wurde. Das Magazin „Markt“ hat dazu einen interessanten Bericht veröffentlicht:
http://www.ndr.de/ratgeber/garten/Insektizide-Gefahr-im-Garten,insektizide102.html
Als Hobbygärtner kann man auch mit Hausmitteln gegen Schädlinge sehr erfolgreich sein und vergiftet sich nicht systematisch selbst. Wir haben einige Tipps zusammengestellt:
Maulwürfe bauen unschöne Haufen, sind aber keine Schädlinge. Sie fressen keine Wurzeln an und lassen sich leicht durch Lärm (einen Holzpflock in den Maulwurfshügel stellen und mit einem Hammer draufschlagen) vertreiben.
Wühlmäuse hassen den Duft von Knoblauch. Einfach zwischen Erdbeeren und Zwiebeln stecken.
Erdflöhe lassen die Gemüsepflanzen in Ruhe, wenn sie einen Salatkopf angeboten bekommen, den sie benagen können. Pflanzen Sie also ein oder zwei Salatpflanzen in Ihr Gemüsebeet.
Gegen Blattläuse hilft Brennsesselsud ganz prima. Brenneseln 24 h in kaltes Wasser einweichen ( am besten vorher zerkleinern) und dann die Brühe auf die Blätter sprühen.
Viele Gärtner locken Schnecken mit Bierfallen und lassen sie dann dort ertrinken. Schnecken finden Rhabarberblätter unwiderstehlich. Lege Sie die Blätter in den Beeten aus und transportieren dann die Schnecken samt Blatt in die Freiheit.