Tests und Erfahrungen von mir
Wer sitzt nicht gerne an den kalten Winterabenden unter der Decke vor dem Fernseher und knabbert dabei an Nüssen? Da es sich auch die Tester der Stiftung Warentest gerne gemütlich machen, haben sie sich in der Ausgabe 10/2012 mit diesen wohlschmeckenden Knabbersnacks beschäftigt. Dabei konnten auch einige Vorurteile ausgeräumt werden hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema:
Warum sind Nüsse gesund?
Die ein- und mehrfach gesättigten Fettsäuren, die sich in den Nüssen befinden, verbessern den Blutfluss und helfen auch bei Bluthochdruck. Analysen haben ergeben, dass 67 Gramm Nüsse pro Tag den Cholesterinspiegel und bis zu fünf Prozent senken können!
"Nüsse sind gut für das Gehirn" stimmt das?
Ja. Die Fettsäuren und die B-Vitamine wirken auf Nervenzellen und Gehirn äußerst positiv. Außerdem verhelfen Nüsse zur Stressresistenz, auch das Diabetesrisiko sinkt.
Dürfen auch Allergiker Nüsse essen?
Dies ist von der Art der Allergie abhängig. Wenn es sich um Pollenallergiker mit Kreuzallergie handelt, können Nüsse auf dem Speiseplan bleiben. Auch geröstete oder gebackene Haselnüsse können in der Regel ohne Bedenken verzehrt werden. Wenn die Allergie jedoch die Nuss selbst betrifft, ist höchste Vorsicht geboten, da schon kleinste Mengen einen lebensgefährlichen Schockzustand auslösen können.
Sie Bionüsse anderen vorzuziehen?
Ja, da sie schadstoffärmer sind. Beim konventionellen Nussanbau gelangen chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel zum Einsatz, diese könnten durch die Schale in die Nuss eindringen. Beim biologischen Anbau ist das nicht möglich.
Wie sollten Nüsse gelagert werden?
Obwohl die Halbwertszeit zwischen Öffnen der Verpackung und der letzten Nuss erstaunlich gering ist, hier noch ein Tipp zum Einlagern: Nüsse halten am besten, wenn sie unmittelbar nach der Ernte ausgelegt und immer wieder gewendet wurden. Die weitere Lagerung kann dann beispielsweise in Zwiebelnetzen und trocken, kühl, dunkel und gut belüftet erfolgen.