Tests und Erfahrungen von mir
Wem die Sicherheit beim Autofahren wichtig ist, der sollte rechtzeitig vor dem ersten Schneefall über Winterreifen nachdenken. Es geht nicht nur darum, ob sie gesetzlich vorgeschrieben sind oder nicht Winterreifen sind aufgrund ihrer Eigenschaften ganz speziell für die kalte Jahreszeit konzipiert.
Das beginnt bei der Gummimischung, die auch sehr tiefen Temperaturen trotzen kann, und reicht bis zum Profil, das dem Reifen auch auf schwierigem Untergrund sicheren Halt verleiht. Ein Satz Winterreifen kostet im Durchschnitt 365 Euro, und diese Kosten sind im Vergleich zu einem Unfall, der fahrlässig durch mangelhafte Bereifung herbeigeführt wurde, sehr niedrig. Dies gilt umso mehr, wenn bedacht wird, dass ein Satz Winterreifen mehrere Jahre lang verwendet werden kann.
Ein Indiz dafür, dass neue Winterreifen fällig sind, ist übrigens neben dem Alter die Profiltiefe: Liegt diese unter vier Millimetern, so bleibt dem Autofahrer der Gang zum Reifenhändler nicht erspart.
Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, hat die Stiftung Warentest im Rahmen eines internationalen Gemeinschaftstests mit dem ADAC und anderen europäischen Automobilklubs in der Ausgabe 10/2012 31 Winterreifen überprüft. Dabei wurden sowohl die Fahreigenschaften auf Schnee, auf Eis und auch die Verschleißfestigkeit dokumentiert. Da das Angebot an Größen fast unendlich ist, haben die Tester repräsentativ Reifen für Kleinwagen und für Kompakt- und Mittelklassewagen genauer unter die Lupe genommen.
Im Test konnten folgende Winterreifen überzeugen:
Kleinwagen (Dimension: 165/70 R14 T)
1.) Michelin alpin A4 (etwa 71 Euro)
2.) Continental Winter-Contact TS 800 (etwa 70 Euro)
3.) Pirelli Winter 190 Snowcontrol Serie 3 (etwa 66 Euro)
Kompakt- und Mittelklassewagen (Dimension: 205/55 R 16 H)
1.) Continental WinterContact TS 850 (etwa 125 Euro)
2.) Michelin Alpin A4 (etwa 128 Euro)
3.) Dunlop SP Wintersport 4D (etwa 123 Euro)