In den 80er Jahren hielten teflonbeschichtete Pfannen Einzug in die Küchen, sie wurden als wahre Wunderwerke dargestellt. Schnell aber zeigte sich, dass auch eine antihaftbeschichtete Pfanne ihre
Schwächen hat. Zu hohe Temperaturen setzt den Bratgeräten stark zu, es können sogar giftige Dämpfe entstehen.
Dank modernster Technologien können neue Pfannen nun auch stärker erwärmt werden, ohne negative Folgen - wie die Stiftung Warentest zeigt.
Feuerfest bis 400° Celsius In einem aktuellen Test hat das unabhängige Institut neunzehn, aktuell auf dem Markt verfügbare Pfannen unter die Lupe genommen und kam dabei zu einem positiven Fazit. Siebzehn der getesteten
Produkte erhielten die Note "Gut", lediglich zwei Pfannen ein "Befriedigend".
Zum
Testsieger wurde die
WMF Comfort Ceradur gekürt. Für knapp 100 Euro
erhält der Käufer eine Pfanne mit einer stabilen und hitzebeständigen Beschichtung, die auf Temperaturen bis zu 400° Celsius erhitzt werden kann. Damit eignet sich das Produkt des deutschen
Traditionsunternehmens auch für das Braten von Steaks.
Für ein Viertel des Preises und dennoch als empfehlenswert eingestuft, entpuppt sich die Steinbach Milano für ca. 25 Euro zum
Preistipp der Stiftung Warentest. Bewährt im Dauertest Auf die Beschichtung hatten es die Prüfer besonders abgesehen. Trotz enormer Belastung, die Pfannen wurden mit Messern geritzt oder mit Schleifsand bearbeitet, konnten alle Testprodukte den
Anforderungen genügen. Eine spezielle Keramikversiegelung, wie sie bei vielen Pfannen eingesetzt wird, schützt die Antihaftbeschichtung deutlich stärker gegen äußere Einflüsse.
Tomatensoße, die tagelang in den Pfannen erwärmt wurde, setzte einigen Probanden schon stärker zu. Die
Tefal Preference, zusammen mit der Ikea 365+ Pfanne als "Befriedigend"
eingestuft, warf daraufhin Blasen. Das ist umso ärgerlicher, als dass Tefal keine Garantie auf seine Produkte gibt. Andere Anbieter geben zwei bis fünf Jahre Garantie auf ihre Pfannen. Wer ein
Produkt
Le Creusat erwirbt, darf sich sogar über eine Garantie von einem halben Jahrzehnt freuen.
Edelstahl vorn Im Versuch der
Stiftung Warentest wurden Produkte aus unterschiedlichen Materialien getestet. Pfannen aus Edelstahl schnitten dabei am besten ab, gefolgt von Aluminium- und
Aluminiumgusspfannen. In puncto Wärmespeicherung haben Edelstahlpfannen einen großen Vorteil, sie eignen sich für schonendes Garen oder Schmorgerichte.
Aufgrund des geringeren Gewichts liegen die Produkte aus Aluminium zwar leichter in der Hand, aber dank sicherer Griffe konnten alle Testgeräte im Bereich der Handhabung überzeugen. Selbst Pfannen
mit Metallgriff lagen gut in der Hand und wurden nicht zu warm. Metallgriffe haben zudem einen Vorteil, diese Pfannen können auch im Ofen genutzt werden. Noch besser sind da nur Pfannen, deren
Griff sich kinderleicht entfernen lässt, wie bei der
Ballerina Greenline. Autor:Nordlicht