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Tests und Erfahrungen von mir

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Handytarife - Tarife für jeden Typ

Das Internet trägt man heute in seiner Hosentasche bei sich - moderne Smartphones ermöglichen es, überall und jederzeit im World Wide Web zu surfen. Das mobile Vergnügen hat selbstverständlich seinen Preis, und dieser hängt stark von den Gewohnheiten des Nutzers ab. Die Anbieter unterscheiden zwischen diversen Tarifen für Wenig-, Normal- und Vieltelefonierer, die Auswahl ist schier unendlich. Die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Test Licht ins Dunkel gebracht und sich durch den engen Tarif-Dschungel gekämpft.

Alte Verträge oft teurer
Dank schneller Internetverbindungen ist das mobile Surfen ein reines Vergnügen, wichtig ist allerdings der richtige Tarif. Andernfalls kann es nicht nur ein sehr lahmes, sondern auch sehr teures Vergnügen werden. Die Mobilfunkanbieter rechnen bei Datentarifen in Megabyte (MB) ab, bei älteren Tarifen kann ein Megabyte bis zu fünf Euro kosten. Es geht deutlich günstiger, schon für unter fünf Euro im Monat für einen Daten- und Sprachtarif. Für ein einheitliches und vergleichbares Ergebnis hat die Stiftung Warentest für zwei Gruppen von Smartphone-Nutzern die Tarife der Anbieter verglichen.

Mehr oder Weniger?
Gleich vier Mobilfunkunternehmen bieten einen günstigen Tarif von 4,90 Euro für Wenignutzer an, die 30 Minuten telefonieren und ein Datenvolumen von maximal 40 Megabyte haben. Neben Weltbild und simply gehören auch hellomobil und maxxim mit ihrem "friends4free"-Tarif dazu. Deutlich teurer sind die Angebote der Netzbetreiber. Günstiger als 17,60 wird es nicht, T-Mobile verlangt gar 22,60 Euro für den Tarif "Call & Surf Mobile XS".
Für ein fast endloses Surfvergnügen eignen sich die Angebote für Dauernutzer, die mehr als fünf Stunden pro Monat telefonieren und ein Datenvolumen von 300 MB erzeugen. Entsprechende Tarife gibt es bereits ab 35,10 (Cosmo Mobile), auch hier liegen die Netzbetreiber mit Kosten von 50 - 55 Euro am Ende des Classements.

Darauf sollte man achten
Entscheidend für einen günstigen Tarif sind nicht nur Kosten für das Telefonieren und Surfen. Es gibt auch unterschiedliche Vertragslaufzeiten und Abrechnungsmodelle der Anbieter. Die Mindestvertragslaufzeit erstreckt sich von einem Monat bis hin zu zwei Jahren, darauf sollte vor Abschluss geachtet werden. Bei der Form der Zahlung unterscheiden die Mobilfunkanbieter zwischen zwei Optionen. Bei den günstigeren Angeboten handelt es sich zumeist um Prepaid-Tarife. Die Nutzer laden zuerst ihr Konto auf und können das Guthaben danach verbrauchen. Längere Vertragslaufzeiten sind dagegen an eine monatliche Abrechnung gekoppelt, der Rechnungsbetrag wird von einem Bankkonto abgebucht.

Flatrates und ihre Tücken
Flatrates werden von den Mobilfunkbetreibern oftmals als lukratives Angebot angepriesen. Viele Angebote verdienen die Bezeichnung Flatrate allerdings gar nicht. Wer hinter einer Flatrate ein unbegrenztes Surfvergnügen vermutet, irrt sich. Nur 13 der 52 geprüften Angebote kommen ohne die sogenannte Bandbreitendrosselung aus. Die Bezeichnung bedeutet nichts anderes als eine Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit. Ist ein bestimmtes Datenvolumen erreicht, reduziert sich die Internetgeschwindigkeit deutlich - die Grenze für das mobile Surfvergnügen. Die Höhe der Begrenzung variiert, greift manchmal schon nach 50 MB, manchmal erst nach 500 Megabyte oder ein Gigabyte.

Autor: Nordlicht

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