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Tests und Erfahrungen von mir

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iPhone 4 weiß im Test

 

Das iPhone 4 - neue Farbe, gleiche Probleme
Ganze zehn Monate hat es gedauert, bis Apple das iPhone 4 in Weiß auf den Markt brachte. Offiziell begründeten die Amerikaner die lange Wartezeit mit einigen Verbesserungen im Vergleich zum schwarzen iPhone 4. Die Stiftung Warentest hat das neue, blütenweiße Smartphone von Apple genauer angesehen und in der Tat einige Veränderungen festgestellt. Ganz so unschuldig, wie es die Farbe weiß vermuten lässt, ist das iPhone dann aber doch nicht.

 

Auf dem neusten Stand
Mit der neusten Version des Betriebssystems iOS 4.3.3 wird das Mobiltelefon ausgeliefert. Neu ist der persönliche Wlan-Hotspot, der sich für unterwegs als nützlich erweist. Das Smartphone kann also Hotspot für ein Notebook genutzt werden. Die Speicherung von Bewegungsdaten, auch Geodaten, nimmt Apple angeblich nicht mehr vor. Die bisherige Ortungssoftware fehlt, aber unklar ist, ob der Hersteller nicht einfach ein anderes Programm für diesen Dienst nutzt.
Persönliche Daten werden noch immer bei der notwendigen Anmeldung bei iTunes gesammelt. Adresse, Telefonnummer, E-Mail und Kreditkartennummer werden abgefragt, daraus lässt sich ein recht genaues Profil des Nutzers erstellen - ideal für personenbezogene Werbung.

 

Ein Unterhaltungsmonster
Nicht viel Neues liefert das weiße iPhone im Bereich Entertainment - was auch nicht nötig ist. Schon das schwarze Smartphone überzeugte mit einem guten bis sehr guten Musikplayer, an dessen Leistung kein anderes Mobiltelefon anklopfen kann.
Probleme mit der Kamera sollen ein weiterer Grund für die Verzögerung beim Lieferstart sein. Tatsächlich offenbart die Kamera Schwächen bei Fotos in heller Umgebung, sie sind geringfügig unschärfer und verfärbter. Die Fotoqualität ist für ein Smartphone dennoch sehr zufriedenstellend.

 

Keine "weiße Weste"
Schon beim schwarzen iPhone 4 legte die Stiftung Warentest ein erhebliches Antennenproblem offen. Leider besteht dasselbe Problem noch immer. Wird der Antennenschlitz unten links berührt, bricht die Funkleistung stark ein. Bis zu 90 Prozent weniger Empfang, das führt zu Gesprächsabbrüchen oder Verbindungsfehler im Internetaufbau. Andere Smartphones offenbaren zwar ähnliche Defizite, ihre Sendeleistung bricht im schlimmsten Fall aber um maximal 25 Prozent zusammen. Damit sind Gespräche in schlecht ausgebauten Netzgebieten noch immer möglich.

 

Warum Apple das seit Langem bekannte Problem nicht behoben hat, ist bis dato noch unklar. Für das schwarze Mobiltelefon bot Apple kostenlose Schutzhüllen an, für die "Bumper" müssen Nutzer nun stolze 29 Euro bezahlen. Ohnehin hat das weiße iPhone seinen Preis. Ohne Vertrag kostet es knapp 630 Euro, in Verbindung mit einer Telefon- und Internetflatrate entstehen bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit Kosten von rund 2.000 Euro.

Autor: Nordlicht

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